Biesterberg – neu gedacht

Der Spiel- und Sportplatz im Waldbereich von Lemgo-Biesterberg soll zu einem vielseitigen Erlebnis- und Begegnungsort weiterentwickelt werden. Die rund 3.500 m² große Fläche bietet großes Potenzial, wird bislang jedoch nur eingeschränkt genutzt. Besonders für das angrenzende Quartier Lemgo-Biesterberg – das von dichter Bebauung mit wenig Rückzugsmöglichkeiten unter freiem Himmel geprägt ist – sollen mit dem Projekt die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöht werden. Bei der Neugestaltung werden Nutzungsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen deutlich verbessert.

 

Geplant ist unter anderem die Umwandlung des bisherigen Fußballfeldes in ein modernes Soccer-Field mit geeignetem Belag und Einfassung. Zusätzlich entsteht ein Spielbereich für Kleinkinder mit passenden Geräten sowie Sitzgelegenheiten für Eltern und Großeltern, die Raum für Begegnung und Austausch schaffen.

 

Da mehrere bekannte Wanderwege am Gelände vorbeiführen, wird eine neue Zuwegung vom Weg zum Platz angelegt. Eine Schutzhütte soll künftig sowohl Wandernden als auch Anwohnerinnen und Anwohnern als Rast- und Treffpunkt dienen. Insgesamt entsteht damit ein naturnaher Ort für Bewegung, Erholung und gemeinschaftliches Miteinander, der lokal aber auch weit darüber hinaus wirkt.

(Bildnachweis: Designed by Freepik,  www.freepik.com)

Umbau der Kapelle in Hagen zu einem multifunktionalen Kultur-, Begegnungs- und Lernort

Die Kapelle im Ortsteil Hagen soll zu einem lebendigen Treffpunkt für Kultur, Begegnung und gemeinsames Lernen weiterentwickelt werden. Ziel des Projekts ist es, einen offenen Ort zu schaffen, an dem Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe zusammenkommen und das gesellschaftliche Leben im Dorf aktiv gestalten können.

 

Durch eine flexible Raumgestaltung wird die Kapelle künftig vielseitiger nutzbar sein. Neben der bereits etablierten Veranstaltungsreihe „Kulturkapelle“ mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen sind zahlreiche weitere Angebote geplant, darunter Kreativkurse, Kochabende, Sprachkurse, Kinderprogramme sowie regelmäßige Treffen von Vereinen und Gruppen aus dem Ort. Damit entsteht ein zentraler Raum für ehrenamtliches Engagement, kulturelle Teilhabe und Austausch.

 

Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: Die Nutzung und Weiterentwicklung des bestehenden Gebäudes schont Ressourcen und vermeidet zusätzliche Flächenversiegelung.

(Bildnachweis: © Dorfgemeinschaft Hagen e.V.)

Dorfwohnzimmer Hardissen

Das Projekt „Dorfwohnzimmer Hardissen“ schafft einen neuen Begegnungsort für die Dorfgemeinschaft. Dafür wird ein seit Jahren leerstehendes Gerätehaus an der Friedhofskapelle nachhaltig saniert und künftig als offener Treffpunkt genutzt. Ziel ist es, gemeinschaftliche Aktivitäten zu stärken und den Austausch zwischen Generationen sowie zwischen dem alten und dem neueren Dorfteil von Hardissen zu fördern.

 

Geplant sind vielfältige, niedrigschwellige Angebote wie Seniorenkaffee, Spiele- und Bastelnachmittage, Kochgruppen oder Erzählcafés. Nebe dem Bürgerverein Hardissen e.V. erhalten auch andere Vereine und Initiativen hier einen Ort für ihre Aktivitäten. Darüber hinaus soll das Dorfwohnzimmer als Ausgangspunkt für Natur- und Umweltangebote dienen, etwa für Führungen in das nahegelegene Hardisser Moor oder Einblicke in das Imkerhandwerk.

 

Die Umnutzung und klimafreundliche Aufwertung des bestehenden Gebäudes spart Ressourcen, vermeidet zusätzliche Flächenversiegelung und trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei. So verbindet das Projekt soziale, ökologische und kulturelle Nachhaltigkeit.

(Bildnachweis: © Bürgerverein Hardissen e.V.)

Stadtwaldhütte Lage

Treffpunkt und Umweltbildungsstätte

Die seit den 1950er Jahren bestehende, einfache Waldhütte wird seit einigen Jahren gerne von Kindergärten und Vereinen aufgesucht und genutzt, weil sie in ihrer rustikalen und ursprünglichen Art die Menschen anspricht. Sie bildet ein Gegenpol zum hektischen, modernen, lauten und hochtechnisierten Alltag. Das Interesse an der Entwicklung des Stadtwaldes, dem natürlichen Umfeld Wald und den darin befindlichen Kreisläufen ist in Lage gestiegen. Daher soll die Hütte und deren Umfeld in einen angemessenen Zustand gebracht werden, um die Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern und den Nutzerkreis zu erweitern.

 

Dazu werden das Dach und die Fassade der Hütte saniert. Der bisherige Abstellraum wird zu einem 18 m² großen Aufenthalts- und Schulungsraum ausgebaut und mit einer Küchenzeile ausgestattet. Da weder Strom noch fließendes Wasser vorhanden sind, ist eine regenerative Energiequelle (Solar-Insel Stromversorgungsanlage) genauso notwendig wie die Einrichtung einer Wasseraufbereitungsanlage, die Regenwasser in Trinkwasserqualität umwandelt. Der unmittelbare Außenbereich der Stadtwaldhütte wird geprägt durch eine 8.000 m² große Streuobstwiese mit ca. 150 Obstbäumen. Die optimale Voraussatzung für die Anlage eines „grünen Klassenzimmers“.