3L in Lippe im Landtag NRW

Die LEADER-Region 3L in Lippe war Ende Januar gemeinsam mit
allen 45 LEADER-Regionen aus Nordrhein-Westfalen im Landtag in Düsseldorf vertreten. Ziel des Besuches war es, die Leistung, die Arbeit, die Wirkung und Bedeutung des LEADER-Programms sichtbar zu machen und zugleich über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

 

In der Wandelhalle des Landtages NRW präsentierten die Regionalmanagements ihre vielfältigen Projekte, Erfahrungen, Perspektiven und Ergebnisse.

 

Für die Region 3L in Lippe waren der Vorsitzende Prof. Dr. Martin Hoffmann und Regionalmanagerin Susanne Weishaupt vor Ort, um Einblicke in die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre zu geben. Die Präsentation direkt vor dem Plenarsaal war für uns eine besondere Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements vor Ort.

Der OWL- Stand mit Besuch von Frau Ministerin Silke Gorißen
Der OWL- Stand mit Besuch von Frau Ministerin Silke Gorißen

Austausch mit Politik und Ministerium

Besonders gut war der persönliche Austausch mit den Landtagsabgeordneten aus unserer Region. Im Gespräch mit Alexander Baer, Julia Eisentraut, Klaus Hansen und Ellen Stock konnten wir uns über Projekte, die in unserer Region Begegnungsorte schaffen und die regionale Identität stärken, austauschen. Wir konnten dabei konkrete Einblicke in unsere Arbeit in der 3L-Region geben: 37 LEADER-Projekte und 119 Kleinprojekte wurden seit 2015 mit insgesamt 4,4 Millionen Euro Fördermitteln angeschoben und umgesetzt. Gleichzeitig sprachen wir über aktuelle Herausforderungen, vor allem die Notwendigkeit verlässlicher Kofinanzierung durch das Land NRW und die EU sowie den Wunsch nach einfacheren Förderverfahren insbesondere für das Ehrenamt.

1
2

Martin Hoffmann und Susanne Weishaupt trafen auf mehrere Mitglieder des Landtags: Neben Julia Eisentraut (links) informierten sich auch Ellen Stock und Alexander Baer (mitte) sowie Klaus Hansen (rechts) über die 3L-Region

Ministerin Gorißen würdigte das Engagement in den Regionen, die Vielfalt der Projekte und die demokratische Teilhabe auf lokaler Ebene.  Sie betonte, wie wichtig LEADER für den ländlichen Raum und ganz Europa ist. Auch der Präsident des Landtags André Kuper betonte, dass die Europäische Union nicht nur in Brüssel, sondern auch direkt vor Ort durch das ehrenamtliche Engagement wirkt.

LEADER wirkt – lokal, europäisch, bürgernah

LEADER steht wie kein anderes europäisches Programm für den Gedanken „von unten nach oben“. Entscheidungen über Projekte werden vor Ort getroffen, dort, wo Menschen die Bedarfe ihrer Heimat am besten kennen. Wo gemeinsam Ideen und Projekte entwickelt werden, entsteht Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie. Die EU bekommt ein Gesicht.

LEADER im Landtag: Vertreter aller NRW-Regionen (Quelle: MLV NRW)
LEADER im Landtag: Vertreter aller NRW-Regionen (Quelle: MLV NRW)

Blick in die Zukunft

Der Besuch im Landtag machte deutlich, dass LEADER mehr denn je gebraucht wird: als Motor für Beteiligung, Ehrenamt und regionale Verantwortung. Gleichzeitig wurde im Gespräch mit den Abgeordneten betont, dass die Zukunft des Programms von einer verlässlichen Finanzierung und auch praktikablen Förderbedingungen abhängt.

 

Fazit: Der Auftritt im Landtag NRW hat gezeigt: LEADER wirkt – für Lippe, für Nordrhein-Westfalen und für Europa. Die Region 3L bedankt sich beim Parlament und bei Ministerin Gorißen für die Möglichkeit, die Anliegen und Erfolge der ländlichen Räume sichtbar zu machen.