„mitgeDACHt“

Inklusives Dorfbegegnungszentrum in Hörstmar

Das Projekt schafft modellhaft ein inklusives und intergeneratives Dorfbegegnungszentrum, das zentraler Anlaufpunkt für alle ist und somit die Dorfgemeinschaft und das Ehrenamt stärkt. Es wird Anlauf- und Austauschort sein und schafft Raum für neue Ideen.

 

Dazu wird das ehemalige Grundschulgebäude in Hörstmar wiederbelebt. 2015 musste die Schule aufgrund der rückgängigen Schülerzahlen geschlossen werden. Damit fehlt dem infrastrukturschwachen Dorf ein Ort der Begegnungen. Seit 2015 bieten Teile des Gebäudes Flüchtlingen Wohnraum, nicht jedoch das zentrale Gebäude. Dieses steht zur Nachnutzung zur Verfügung. Aus dieser Situation heraus entstand die Idee eines inklusiven Begegnungsortes, an dem alle Bevölkerungsgruppen sich begegnen und miteinander das Dorfleben mitgestalten. Zentrales Element des geplanten Begegnungszentrums wird das Café „mitgeDACHt“ sein, an ausgewählten Tagen ein Anlaufpunkt für alle. Der Café-Name bringt zum Ausdruck, dass es ein Ort zum Mitdenken und Mithandeln, also zum sich Einbringen und Beteiligen ist. Betreiber des Cafés wird der Verein „das Dach e.V.“ sein, der seit 1983 in der psychosozialen Versorgung psychisch kranker Menschen tätig ist. Durch die Arbeit im Café sollen diese wieder an eine Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt herangeführt werden.

 

Neben dem Café wird ein Multifunktionsraum geschaffen, der allen Gruppen Hörstmars für Aktivitäten zur Verfügung stehen soll und somit das Ehrenamt stärkt. Er soll jedoch nicht in Konkurrenz zu den Gastronomiebetrieben treten. Außerdem soll das inklusive Begegnungszentrum in die vorhandenen umliegenden Strukturen aus Flüchtlingsunterkunft, Spiel- und Sportplätzen, Kindergarten sowie der Feuerwehr eingebunden werden. Zusätzlich attraktiv wird die inklusive Dorfmitte nicht nur für Jugendliche durch einen freien WLAN-Zugang.