Bürgermeister über erfolgreiche LEADER-Bewerbung erfreut

Foto Leader Bewerbung erfolgreich

Freuen sich über die positive Nachricht (vordere Reihe v.l.n.r.): Bürgermeister Dr. Reiner Austermann (Lemgo), Bürgermeister Christian Liebrecht (Lage), Bürgermeister Gerhard Schemmel (Leopoldshöhe) sowie (hintere Reihe v.l.n.r.) Timo Raddatz (Gemeinde Leopoldshöhe) und Michael Rosentreter (Stadt Lage)

„3L in Lippe“ ist jetzt als LEADER-Region in das Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen. 43 Regionen hatten sich landesweit beworben, von denen sich insgesamt 28 am Ende des Auswahlverfahrens durchgesetzt hatten. Damit steht dem Kommunalverbund Lage, Alte Hansestadt Lemgo und Leopoldshöhe bis zum Jahr 2020 bis zu 2,7 Mio. € an Fördermitteln zur Verfügung, mit denen die zahlreichen Bürgerideen und Projekte aus dem gebietsbezogenen Entwicklungskonzept verwirklicht werden können. Die Förderquote für die einzelnen Maßnahmen beträgt 65 %, so dass die Umsetzung der LEADER-Projekte einen Gesamtrahmen von 4,15 Mio. € erreicht. Darin sollen auch private Leistungen einfließen. So ist auch die Förderung von Projekten möglich, bei denen der Regionsanteil durch private Eigenleistungen und nichtöffentliche Kofinanzierungen eingebracht wird.

Bei einem Pressegespräch begrüßte Bürgermeister Christian Liebrecht seine Amtskollegen die Herren Bürgermeister Dr. Reiner Austermann und Gerhard Schemmel im Lagenser Rathaus. Die drei Hauptverwaltungsbeamten verliehen ihrer Freude Ausdruck, dass die Bewerbung der „3-L-in Lippe“ Region erfolgreich war.

Dr. Austermann führte aus, dass die Initiative der gemeinsamen Bewerbung um Fördermittel zur Stärkung des ländlichen Raumes vom Lagenser Bürgermeister ausgegangen war. Bürgermeister Liebrecht war auf seine Amtskollegen in Lemgo und Leopoldshöhe zugegangen und hatte für eine Teilnahme am LEADER-Bewerbungsverfahren geworben.

In fünf öffentlichen Veranstaltungen jeweils im Ziegeleimuseum Lage und acht Arbeitskreissitzungen hatten rund 900 Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen der 3L-Kommunen Lage, Lemgo und Leopoldshöhe unter Moderation der Fachplaner sich mit zahlreichen Projektideen  im Bewerbungsverfahren eingebracht. Diese wurden gemeinsam ausgearbeitet, begutachtet und schließlich in einen Gesamtrahmen von 16 Leitprojekten schlüssig zusammengefasst.

Bürgermeister Schemmel legte dar, dass die drei beteiligten lippischen Kommunen hervorragend interkommunal zusammengearbeitet hätten. Er freue sich besonders, dass viele tolle Projekte vorgeschlagen wurden und schon im Bewerbungsverfahren das hohe bürgerschaftliche Engagement in allen drei Kommunen spürbar gewesen sei.

„Einen weiteren Dank richte ich an unseren Demographie-Beauftragten Herrn Michael Rosentreter. Herr Rosentreter hat den LEADER-Antrag in der Bewerbungsphase konzeptionell begleitet und das Projekt mit initiiert. Der Zuschlag zur Gewährung von Fördermitteln für die „3L-in-Lippe“-Region ist auch Beweis dafür, dass seine Arbeit sehr zielführend war“, so Bürgermeister Christian Liebrecht.

Als nächster Schritt der Akteure wird die formelle Eintragung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „3L in Lippe e.V.“ als gemeinnütziger Verein folgen.  Aufgabe dieses Vereins wird es sein, als lokale Aktions- oder besser Arbeitsgruppe die Umsetzung des gebietsbezogene Entwicklungskonzepts, welches die Grundlage des Förderantrags darstellt, zu gestalten und über die einzelnen Projekte in der kommenden Förderperiode zu entscheiden. Der bereits gewählte geschäftsführende Vorstand besteht unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Austermann aus den Bürgermeistern Liebrecht und Schemmel als seine beiden Stellvertreter und dem Technischen Beigeordneten der Stadt Lage Paulussen als Kassenwart.

Die LAG wird zur Gewährleistung einer reibungslosen Arbeit in der Region eine Geschäftsstelle einrichten, die von einem hauptamtlichen Regionalmanagement betreut werden soll.

Die Artikel aus der lokalen Presse stehen im Presespiegel zur Verfügung:

Ein Verdienst der Bürger (Lippische Landeszeitung vom 02.06.2015)

Region freut sich über Geldsegen (Lippische Landeszeitung vom 02.06.2015)

 

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